
In Unterlüß strahlt es nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch jede Stunde beim Eintreffen eines Zuges im Bahnhofstunnel.
Auszeichnend für Unterlüß ist der Waldreichtum, das Blühen der Bäume – ein wunderschön grünes Panorama. Dazu die Stille im Wald, die dazu einlädt, den heimischen Vögeln wie den Amseln, Meisen und Finken beim Zwitschern zu lauschen. Damit die Bahngäste beim Erreichen von Unterlüß einen ersten Eindruck dieser Besonderheit erhalten, hat die Gemeinde Unterlüß versucht, den grauen tristen Bahnhofstunnel im Hinblick auf die Natur und Kultur in und um unseren Ort anzupassen. Die Neunanlage der Blumenbeete, der Infostern und auch die Efeu-Rankgitter waren erst der Anfang. Die Gemeinde ging aber noch einen Schritt weiter und gab grünes Licht im Bahnhofstunnel.
Seit 2010 wechselt in den Wintermonaten jede Stunde (ab 17.20 Uhr) das Licht im Bahnhofstunnel und dieser beginnt grün zu strahlen. Ein Vogelgezwitscher ertönt aus den Lautsprechern und vermittelt Ruhe nach jedem noch so hektischen Arbeitstag. Kulturinteressierte schauen beim Verlassen der Bahnsteige direkt in die Augen Albert Königs, der in Form einer Metallsilhouette einen ersten Hinweis in Richtung Albert-König-Museum gibt. Ein Tunnel, der in seiner künftigen Form einzigartig ist und ein weiteres besonderes Ziel in Unterlüß darstellt.
Eine Umsetzung des Projektes war nur aufgrund einer 90 %igen Förderung aus Regionalisierungsmitteln durch den Landkreis Celle möglich. Eine Kameraüberwachung soll die umgesetzten Maßnahmen mit Gesamtkosten von rund 50.000,00 € vor Vandalismus schützen.